Dienstag, 15. September 2015

Der zweite Wohnungskauf


Nachdem klar war, dass die zweite Wohnung fast perfekt für uns war, konnte die Planung beginnen. Aber zuerst ging die Diskussion los, wer wohin zieht. Sollte ich in die neue Wohnung oder doch meine Mutter oder sie doch lieber in die Erdgeschosswohnung gegenüber???... Da war zu Beginn guter Rat teuer. Denn die größere Erdgeschosswohnung hatte ich mir vor Jahren gekauft, um später einmal dorthin zu ziehen. Ich wollte immer an diesen See und es wäre ein prima „Alterssitz“ geworden. Nun musste aber die Vernunft her, denn die Erdgeschosswohnung wäre eindeutig besser für meine gesundheitlich stark angeschlagene Mutter geeignet. Die neu hinzu gekaufte Wohnung ist nur über eine recht hohe Treppe zu erreichen. 

Die Diskussionen zogen sich Wochen hin, derweil begann parallel die Planung der Sanierung. Einiges wollte ich in der neuen Wohnung auf jeden Fall vorab renovieren, denn so wollten wir beide nicht hineinziehen. Mittlerweile ist nun geklärt, dass ICH die neue Wohnung beziehen werde. 

Damit fiel der Startschuss und mein Kopf konnte rattern... Farben und Material mussten besorgt werden, um schnellstens los zu legen. Der Plan war, zumindest die Malerarbeiten selbst zu erledigen, denn das mache ich wahnsinnig gerne. Alleine die farbliche Gestaltung im Vorfeld machte schon viel Spaß. Nachdem ich ausgerechnet in der Küche begann, die Holzpaneeldecke zu lackieren, stieß ich schon an die Grenze meiner Möglichkeiten. Durch die Kopfüberstreicherei hatte ich mir so die Wirbelsäule ausgerenkt, dass ich drei Tage das Gefühl hatte, einen komplett verzogenen Rahmen im Körper zu haben ;-). Vorab musste ich erst die Decke komplett reinigen und entfetten. Normalerweise hätte ich sie auch mit Anlauger bearbeiten oder anschleifen müssen. Das hatte ich mir im Hinblick auf die Anstrengung aber schon erspart, um es so zu versuchen. Um so erstaunter war ich über das Ergebnis des ersten Anstrichs. 

Hier zeige ich euch mal zwei Fotos, warum die Decken überhaupt lackiert werden. Es sind in Flur, Küche und Wohnzimmer Paneeldecken verbaut. Man sieht, dass sie professionell angebracht wurden, jedoch in einem sehr schicken achtziger Jahre Braun. Die Überlegung war, die Decken, womit auch immer, zu glätten, Spanndecken einzubauen (die angesichts der übrigen Sanierungen den finanziellen Rahmen komplett ausgehebelt hätten) oder eben zu lackieren. Da mich nur dieses fürchterliche Braun störte, entschied ich mich für die Mattlackierung. Auf dem ersten Foto sieht man noch das schicke Braun und vorne den ersten Anstrich, der natürlich noch nicht deckend war. Gegen Abend hatte ich es dann geschafft und die Küchendecke hatte ihren ersten Durchgang Farbe hinter sich.

Es musste also ein Fachmann her. Einige Anfragen und Angebote später wurde ich in Saarburg fündig. Ein netter Malermeister mit kleinem Geschäft übernahm die Malerarbeiten und erfreulicherweise auch den Innenausbau.
Dass er auch Innenausbauarbeiten komplett anbietet, erfuhr ich erst nach dem persönlichen Gespräch mit ihm. Umso besser dachte ich. Er übernimmt alle Lackier- und Malerarbeiten, den Einbau der Zimmertüren und die Verlegung des neuen Bodenbelags. Fehlt dann NUR noch eine Küche, ein neues Bad, eine neue Haustür... ;-)))

Ich bin begeistert, dass ich es nicht selbst machen muss. Am Mittwoch werde ich erste Fortschritte bewundern und euch Fotos zeigen können.

Auf bald eure Sanne

Kommentare:

  1. Ach Susanne, wie schön! Es geht mit großen Schritten voran!
    Liebe Grüße
    Elfi

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  2. ja, das ist echt spannend! vorfreude!! kopfüber streichen ist ja wirklich kein spaß, gut, dass der fachmann helfen kann.

    alles gute weiterhin!
    daniela

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